Außer Hoffnung ist leider nichts passiert, Mr. President.

Obama ist auf Abschlusstour in Europa. Ein Präsident, von dem ich mir so viel erhofft hatte. Aber kaum hatte Obama an der Droge Macht geschnuppert, war er dieser verfallen. Ein Präsident, der als Vorschuss den Friedensnobelpreis erhielt. Es wäre nur fair, wenn er diesen zurückgeben würde.

In Libyen hatte Obama es zugelassen, dass der damalige Staatschef Gaddafi entmachtet und hingerichtet wurde. Das Land stürzte in ein nicht zu beschreibendes Elend. Obama führte die Kriege in Afghanistan und im Irak fort, die Bomben fielen weiter und es herrscht heute noch Mord und Totschlag, weit mehr als unter den Zeiten der Diktatoren.
Obama hat noch nicht einmal die Folterkammer von Guantánamo geschlossen, obwohl dies eines seiner Wahlversprechen war.

Und da kommt bei mir die Frage auf: Ist die angebliche Demokratie, die den besagten Ländern vermittelt werden sollte, so viel Blutvergießen wert?

Zu allem Überfluss fordert unsere Bundeskanzlerin Herrn Trump zur Mäßigung auf. Ist das nicht heuchlerisch? Nein, natürlich bin ich kein Trump-Fan, es ist eine schreckliche Entwicklung — ABER: Herr Trump ist, ob es uns gefällt oder nicht, demokratisch gewählt. Dass Trump den kapitalistischen Imperialismus wie seine letzten Vorgänger weiterführen wird, da bin ich mir sicher. Im Gegenzug verhandelt unsere Bundeskanzlerin mit einem Terroristen namens Erdogan, der die Todesstrafe in der Türkei wieder einführen möchte und das Land bereits jetzt weit weg jeder Demokratie führt.

In die Geschichtsbücher wird Obama als ein sympathischer Präsident eingehen, keine Frage. Sein Ziel, Amerika und die Welt zu verändern, hat er aber nicht geschafft, da hilft das Sympathische auch nicht drüber hinweg.

Künstler vereinigt euch

Wenn Terroristen Staaten regieren

12 .April 2016
Martin Bühler

Martin Bühler

Mein Lebensmotto war und ist: Das Leben schreibt die interessantesten Storys.

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