Kommentare zu: Projekt Ende /projekt-ende/ Aufarbeitung von Tabuthemen unserer Gesellschaft Thu, 23 Oct 2014 18:04:59 +0000 hourly 1 Von: Elke /projekt-ende/#comment-101 Sat, 05 Jul 2014 09:01:30 +0000 /?p=2202#comment-101 Ich kann noch nicht mal sagen, ob ich das Buch überhaupt lesen möchte…………

Ich habe die Berichte hier verfolgt und finde/fand die ganze Situation für alle Beteiligten unheimlich grausam. Eigentlich hatte ich mir vorher noch nie so intensive Gedanken über die “aktive Sterbehilfe” gemacht……. Obwohl ich selber für mich immer eine “andere Lösung” suchen würde, muss sich unbedingt an unseren Gesetzen etwas ändern. Aber wer spricht schon über dieses Thema…………..zumal wenn man selber nicht davon betroffen ist.

Man weiss ganz genau, dass man mit starken Schmerzen sterben wird, und nur Medikamente können diese etwas lindern. Was ist das für ein Gefühl……………..Man hat eine Familie und die müssen sich Tag für Tag dieses “Leid/Elend” mit angucken (und können nichts tun). Möchte man das…………….

Es muss doch möglich sein, dass man in seinem “Umfeld” ein Krankenhaus findet, das einem beim “Sterben” hilft, wenn die “Voraussetzungen” dafür erfüllt sind. Dafür ins Ausland fahren zu müssen…………….wie furchtbar muss das für alle Beteiligten sein. Was haben wir nur für Gesetze……………. ?

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Von: Martin Bühler /projekt-ende/#comment-97 Fri, 20 Jun 2014 22:11:41 +0000 /?p=2202#comment-97 Es wird noch einige Wochen dauern, bis Todestag erscheint.
Ich habe die emotionale Belastung im Projekt Todestag ( http://www.todestag.wordpress.com) total unterschätz. Daher bitte noch ein klein wenig Geduld.
Liebe Grüße
Martin Bühler

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Von: Elke /projekt-ende/#comment-77 Sat, 12 Apr 2014 09:35:33 +0000 /?p=2202#comment-77 Leider ist das Buch “Todestag” bis jetzt trotz Ankündigung noch nicht im Buchhandel erschienen. Allerdings muss ich immer daran denken, dass der Autor seine Bücher neben seiner “normalen Arbeit” schreibt, und das stelle ich mir sowieso schon ziemlich stressig vor. Außerdem hat er anscheinend mehrere Bücher in “Arbeit”, und da kann er sicherlich gar nicht richtig planen. Zumal auch nicht alles von ihm alleine abhängt, denn nur mit dem Schreiben ist ja noch kein Buch fertig……………..

Aber es ist schon ein aktuelles Thema, und ich habe gerade wieder einige Berichte über die “aktive Sterbehilfe” gelesen. Sie wurden von betroffenen Menschen geschrieben, die genau wie Caroline in die Schweiz fahren möchten. Und immer wieder kam die Frage auf, warum das Gesetz diese in Deutschland verbietet……..

U.a. gab es auch einen Artikel von einem älteren Ehepaar, die beide an Krebs erkrankt sind, und wo bei beiden keine “Hoffnung” mehr besteht. Sie leben jeden Tag mit starken Schmerzen, die mit Medikamenten nur leicht gelindert werden können, und die so nicht mehr weiter leben möchten. Auch sie fahren in die Schweiz, und wollten eigentlich gemeinsam an einem Tag sterben. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn gerade bei älteren Menschen ist diese “Zweisamkeit” doch unheimlich wichtig. Und wenn man dann gemeinsam in die “andere Welt” gehen könnte, wäre es doch ein sehr “schönes Ende” für die Betroffenen. Allerdings ist das in der Schweiz nicht erlaubt, und sie müssen getrennt voneinander Abschied nehmen. Es müssen drei Tage dazwischen liegen…………und da frage ich mich “Warum”? Was ändert sich nun in diesen drei Tagen bei der Krankheit des Partners…………..

Ich denke, es ist ein sehr interessantes Buch, was der Autor Martin Bühler hier veröffentlichen möchte. Er hat sich intensiv mit dem Thema der “aktiven Sterbehilfe” beschäftigt, und sicherlich auch viele Informationen von Caroline erhalten. Es war mit Sicherheit eine ganz, ganz schlimme Zeit für Caroline und ihre Familie, sich überhaupt mit diesem Thema zu befassen. Aber es war Carolines Entscheidung, und ich kann sie sehr gut verstehen…………..
Schlimm finde ich persönlich, dass man für die “aktive Sterbehilfe” ins Ausland fahren muss, denn ich sehe darin eine zusätzliche Belastung für alle Beteiligten. Und dass diese “Wege” genommen werden, das kann man immer wieder von betroffenen Menschen oder deren Angehörigen lesen……

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